Eine Seelenreise: Durch das Unbekannte hindurch in deinen Lebensschatz

Bild eines Lavendelackers vor einer Bergkette, hinter der sich das Universum abzeichnet, mit den Worten: Lass deine Seele reisen - durch das Unbekannte hindurch hinein in deinen Lebensschatz

Eine Seelenreise, die das Unbekannte in deinem Leben mit Sternen und Diamanten füllt

Diesen Blogpost zu schreiben ist/war für mich definitiv eine Reise: ein ambitionierter Versuch, das, was ich im Seelenreise-Video auf YouTube  sage – und ein bisschen von dem, was ich im Video tue – schriftlich festzuhalten.

Oh, das hat mich jetzt ganz schön viele Nerven gekostet!

Nicht zuletzt, weil dieser Blog und mein Internet ungern zusammenarbeiten und das Einsetzen des Textes viele, viele Minuten mehr kostet, als es irgendwie zu rechtfertigen wäre (also von Seiten meines Internets).

Nun gut. Ich begann also, ein poliertes Transkript zu schreiben, ging dann aber sehr schnell in einen Freeflow über – mit ähnlichem Inhalt, aber immer weniger Videohandlung.

Und das Ergebnis? Nun, du kannst dir jetzt das Video anschauen und diesen „Blog-Light“-Beitrag lesen und trotzdem Neues entdecken :). Auch nicht schlecht.

Ich habe jedenfalls  wieder einmal dazu gelernt, so mache ich das nicht mehr.

Und gleich mal vorweg: Der Text ist nicht perfekt. Die Energie für möglichst perfektes Schreiben lasse ich dann doch lieber in meine Bücher fließen.

Nichtsdestotrotz finde ich, dass du auch hier den einen oder anderen kleinen Schatz entdecken kannst.

Und so wünsche ich dir jetzt umso mehr Spaß beim Lesen!

 

Willkommen, du wundervolle Seele!

Lass unsere Seelen gemeinsam reisen

Schön, dass du da bist.

Ich sitze etwas seitlich im Bild, damit du die tollen Pflanzen um mich herum sehen kannst. [Larissa zeigt auf das Gestrüpp neben sich: vertrocknete Samenstände und Gehölze, die sie eines Tages bestimmen können wird. Hah, sie liebt Gestrüpp.]

 

Ein Ort schenkt Dankbarkeit

Zuallererst: Dankeschön für dein Dasein – und auch ein großes Dankeschön an diesen Ort.

Vielleicht hörst du die Kohlmeisen, die hier munter den Morgen begrüßen.

Bei mir ist es noch früh, und ich bin wieder einmal unglaublich berührt von all dem, was mich hier umgibt und was ich mit dir teilen darf.

Eben ist eine der Kohlmeisen, die zuvor neben mir im Gebüsch saß, hoch auf eine der Fichten geflogen.

Im silbernen Morgenlicht des Winters wirkt das Grün der Nadeln noch intensiver, und der leuchtend gelbe Körper des Vogels hebt sich wunderschön davon ab.

Dazwischen hängen vereinzelt braune Fichtenzapfen – ein richtiges Gemälde. Es ist so schön.

 

Seelennahrung: Die unendliche Vielfalt der Natur

Und es gibt hier so viel mehr.

Unzählige Pflanzen, deren Namen ich immer noch nicht kenne. Aber ich habe mir vorgenommen sie zu lernen – und das tue ich tatsächlich!

Ich habe aktiv angefangen, die Pflanzennamen zu lernen.

Als Kind kannte ich so viele Pflanzen beim Namen.

Ich habe sie fast alle vergessen.

Und natürlich gab es auch damals schon genug, die ich nicht benennen konnte.

Ich würde dir diese Schönheit so gerne in all ihrer Vollkommenheit zeigen.

Gerade ist alles von Raureif überzogen, aber meine Kamera fängt das Glitzern leider nie so ein, wie ich es sehe.

Trotzdem möchte ich es versuchen.

[Larissa schwenkt die Kamera auf einen umgestürzten Baumarm neben sich, zwischen dessen Längsrillen der Rinde verschiedenste Moosarten sprießen.]

Naja, du kannst es nicht sehen, aber der Raureif lässt das wunderschöne Moos funkeln.

Und genau diese Moosart habe ich persönlich noch nie zuvor gesehen.

(Gewelltes Sternenmoos, wie Google Lens offenbarte.) Wie gesagt: Es gibt noch so viel zu lernen.

 

Die Natur als Quelle unserer (Seelen-)Kraft

Aber für den Moment reicht es auch einfach, diese Dinge mit den Augen wahrzunehmen und tief zu fühlen.

Hier ist noch mehr wunderschönes Moos – mit buschigen, kleinen Schwänzchen.

Dazu das farnähnliche Moos, das sternköpfige Moos (nicht das Wellenartige Sternmoos und so wie ich sie nenne, heißen sie auch nicht).

Alles überzogen von Raureif, der wie winzige Splitter wirkt.

Dort, wo die Sonne darauf scheint, glitzert er in Regenbogenfarben.

Gerade streift mich eine vertrocknete Brennnessel. [Tatsächlich: eine vertrocknete Brennnessel streichelt über Larissas Wange – nun, so sieht es jedenfalls aus und nach einem liebevollen streicheln fühlte es sich auch an. 😊]

Und um mich herum wachsen so viele Pfaffenhütchen – ich finde sie einfach wunderschön.

Wie gesagt: Einiges kenne ich also schon, aber das meiste noch nicht. Zum Glück gibt es so unendlich viel zu entdecken.

 

Finde deine besonderen Seelenorte

Ich bin sehr dankbar, an diesem Ort Zeit verbringen zu dürfen und zu können.

Und dich kann ich nur immer wieder dazu einladen, deine eigenen besonderen Orte zu finden – Orte, die du wertschätzend und respektvoll behandelst.

An denen du nicht übergriffig eindringst, die Umwelt nicht störst und vor allem keinen Schaden anrichtest, aber eben doch wirklich ankommst.

Diese Naturorte laden uns auf.

Vielleicht wohnst du nicht nahe eines weitläufigen Naturraums, sondern in der Stadt.

Aber selbst dort gibt es solche Orte.

Manchmal reicht ein einzelner Baum oder ein bemooster Mauervorsprung, um ähnliche Gefühle auszulösen wie ein Wald.

 

Die heilsame Energie der Natur

Natürlich weiß ich, dass manche sich in der Natur unwohl fühlen, vielleicht sogar ein wenig ekeln.

Doch ich denke, je näher wir uns selbst kommen, desto mehr spüren wir auch die heilsame Energie der Natur um uns herum.

Die Natur berührt, umarmt, küsst, lädt uns auf.

Letztendlich sind wir ein Teil von ihr.

Allein dieses Moos hier – es ganz vorsichtig zu berühren – schenkt schon so viel Freude und Kraft. [Tastet nach dem Moosmantel des Astes neben sich und saugt seine weiche, erdende Energie tief in sich ein, schickt Herzensenergie und Dankbarkeit zurück.]

 

Die Schönheit und die Herausforderungen des Lebens

Und bei all dem Schönen, das ich mit dir teile, möchte ich betonen, dass auch das Nicht-so-Schöne seinen Raum haben darf.

Gefühle, die sich nicht gut anfühlen. Situationen, die schwer oder sogar schrecklich sind.

Ich möchte das Leben nicht so darstellen, als wäre alles immer nur gut und wundervoll.

Aber ich mache diese Videos (und schreibe diese Texte), um uns daran zu erinnern, wie viel Schönheit es gibt – um sie bewusst wahrzunehmen.

Denn, wie du weißt: Worauf wir unseren Fokus richten, dahin fließt unsere Aufmerksamkeit.

Und das, worauf wir uns konzentrieren, wächst und wird immer deutlicher sichtbar für uns.

Es geht also nicht darum, das Unangenehme zu verdrängen oder wegzusehen.

Sondern darum, uns mit dem Schönen im Leben so zu stärken, dass wir dem Schwierigen mit mehr Kraft begegnen können – es durchstehen, es verändern, es im Sinne des höchsten Wohls nutzen.

Vielleicht verändert dieser Blick auch die Welt in kleinen Schritten.

 

Seasons of the Witch Imbolc Oracle – Eine magische Reise

Heute habe ich mal wieder ein Kartenset für dich dabei.

Es ist das Seasons of the Witch Imbolc Oracle von Lorraine Anderson und Juliet Diaz, illustriert von Tijana Likovic.

Ich möchte eine Karte für uns ziehen – eine Karte, die uns einen Impuls schenkt, der jetzt für dich, für mich, für uns wichtig ist, um durch uns für das höchste Wohl aller zu wirken.

 

Eine meditative Einstimmung

Wenn du magst, kannst du mich in deiner Vorstellung begleiten, um die Karte in der passenden Energie zu ziehen.

Stell dir einen Fichtenwald vor – einen dichten, schützenden Wald, aus dem du nun heraustrittst.

Vor dir öffnet sich ein weites Feld, eingebettet von der Umarmung der Bäume.

Siehst du, wie die Kälte der Nacht als Frost noch immer über den Feldern liegt?

 

Wie sich der Nebel sanft in der Morgensonne auflöst?

 

Wie das gefrorene Gras, die Erdklumpen und die Eiskristalle, welche sie bedecken, im Licht funkeln?

 

Tritt jetzt mitten hinein in dieses Glitzern.

Spürst du etwas?

Das weiche, weiße Licht der Wintersonne auf deiner Haut?

In deinem Gesicht?

 

Vielleicht möchtest du für einen Moment die Augen schließen – und einfach nur fühlen.

Fühlen, wie das Licht sanft deine geschlossenen Augenlider berührt.

Und hier ein Hinweis für deinen inneren Stressmacher/Kritiker:

Nein, du musst das nicht auf einer materiellen, physischen Ebene spüren, aber vielleicht kannst du diese Empfindung als Gedanke oder als feine Wahrnehmung in dir entstehen lassen.

Beobachte, wie dieses Licht – dieses leichte, fast schwebende Gefühl – durch deine geschlossenen Lider in deine Augen hineinfließt.

Wie es sie ausfüllt, nährt, durchwärmt.

Wie das Licht der Wintersonne all das in sich trägt, was das Licht uns Menschen zu geben hat.

 

Wie ein Orakel mit deiner Seele spricht

Beobachte, wie das Licht über deine Augenlider in dein Sein fließt – durch deine Netzhaut, durch deine Augäpfel, durch die feinen faszialen Strukturen um und an deinen Augen.

Wie es deine Muskeln erreicht, die von deinen Augen aus in andere Teile deines Körpers verlaufen.

Wie all diese Strukturen von der Energie durchdrungen werden, die nun tiefer und tiefer in dich sinkt.

Wenn du willst, öffne jetzt deine Augen. Du kannst gefahrlos in die Sonne blicken, denn sie hängt wie ein Mond verborgen hinter einem Schleier aus Nebel.

Und über deine Pupillen lässt du ihre Energie erneut in dich hineinfließen.

In deinen Augenwinkeln siehst du vielleicht das Funkeln und Glitzern, das um dich herum aufblitzt.

Und bemerkst, wie auch du davon erfüllt wirst.

Wie auch in dir und an dir alles funkelt und glitzert.

 

Hörst du die Vögel um dich herum? Vielleicht siehst du sie auch.

Sie sammeln sich auf dem frostbedeckten Feld, aufgeplustert, kleine wundervolle Wesen, die sich um dich scharen.

Auch sie schimmern im Licht der Sonne.

Und dann, ganz plötzlich, erheben sie sich.

Sie fliegen auf, bilden eine Säule vor dir – eine Brücke zwischen Erde und Himmel.

In ihr steigen sie auf und ab, ziehen Kreise, formen aus ihrer Bewegung einen lebendigen Wirbel.

Immer wieder verändert sich seine Gestalt, ein Tanz aus Spiralen und Windungen.

Die Energie, die dabei entsteht, vermischt die Karten, die ich für uns halte.

Sie reinigt sie.

Klärt sie.

Bereitet sie vor. [Larissa mischt das Kartenset in ihren Händen.]

 

Die Vögel kehren zurück auf den Boden.

Sie landen sanft, finden zur Ruhe – und in diesem Moment zeigt sich uns die Karte [Larissa teilt den Kartenstapel und hält die Karte, die sich zeigt, in die Kamera]: Snowdrops mit der Zahl 39, falls das für dich eine besondere Bedeutung hat.

 

Die Botschaft der Karte für deine Seele

Diese Karten gibt es auch in deutscher Übersetzung, aber ich habe die englische Version vor mir.

Ich werde dir meine eigene Übersetzung mitgeben, wobei sie nicht zu 100 % der Originalübersetzung entspricht.

Doch das ist gar nicht so wichtig.

Denn es geht nicht nur um den Text der Karte – sondern vor allem darum, was du in ihr siehst, was sie dir sagt.

Der Satz auf der Karte lautet, sehr frei übersetzt:

"Wenn du das Gefühl hast, dass dein Leben vom Unbekannten beherrscht wird oder aus dem Unbekannten erwächst, dann erinnere dich immer wieder daran, dass alles, was geschieht, seinen Sinn hat."

Und das Bild auf der Karte?

Wir sehen das ruhende Gesicht einer Person mit geschlossenen Augen. Die Miene scheint mir neutral – oder gelassen.

Über ihr Gesicht, mittig über den Wangen, ziehen sich links und rechts feine Linien, wie Wurzeln oder Äste, die aus ihrer Schädeldecke austreten.

Sie wachsen weiter, strecken sich aus – und enden in Kristallen oder Diamanten. Wie kostbare, lichtvolle Blüten.

Und dann sind Schneeglöckchen zu sehen – die Snowdrops.

Außerdem sind da eine brennende Kerze hinter der rechten Schulter der Person und zwei Sterne abgebildet.

 

Deine eigene Interpretation / die Stime deiner Seele

Was drückt dieses Bild für dich aus? Was bedeutet es für dich?

Vertraue darauf, dass deine eigene Interpretation immer eine wesentliche Botschaft für dich bereithält.

Deine Wahrnehmung und deine Assoziationen sind wertvoll und bedeutsam, denn sie kommen aus deinem Seelenwissen.

Dieses leitet dich auf deinem Weg leitet und dir hilft, Antworten zu finden. Oftmals ist es genau diese Intuition, die dir zeigt, was für dich jetzt am wichtigsten ist, auch wenn der Verstand vielleicht noch nach Erklärungen sucht.

Jeder Moment, jede Karte, jedes Bild – sprechen zu dir auf eine ganz individuelle Art und Weise.

Also fühle hinein, was für dich stimmig ist.

Das ist, was das orakeln so besonders macht: Du bist der Schlüssel zu deinem eigenen Verständnis.

 

Und doch können natürlich auch Impulse von außen dein inneres Erkennen unterstützen.

Gerade dann, wenn du sehr verwickelt bist in Glaubenssätze, Hoffnungen und andere intensive Gefühle oder wenn du deine eigene Lesesprache erst lernst und dich dabei noch unsicher fühlst.

Deshalb habe ich hier ein paar Impulse für dich:

Vielleicht symbolisieren die Schneeglöckchen für dich den Frühling, den Neubeginn oder die zarten, ersten Schritte in etwas Neues.

Sie wachsen im Winter, durch die harte erde hindurch, was für Hoffnung und Durchhaltevermögen stehen kann.

Die Kerze hinter der rechten Schulter könnte für dich ein Symbol für Licht, Führung oder eine innere Flamme sein – etwas, das dir Orientierung gibt, auch wenn die Wege noch nicht ganz klar sind.

Die zwei Sterne – vielleicht für dich ein Hinweis auf Dualität, Balance oder eine Entscheidung, die getroffen werden muss. Vielleicht sind es auch zwei leuchtende Begleiter, die dir den Weg weisen.

Und dann, in diesem gesamten Bild, könnte das Gefühl von Verbindung mit der Natur und dem Universum deutlich werden.

Die Wurzeln und Äste, die in Kristallen enden, könnten für das Verständnis der eigenen Wurzeln und des inneren Wissens stehen, das uns leitet und nährt.

Und das uns, wenn wir im vertrauensvoll folgen, zu großen Schätzen führt.

Und nocheinmal: Fühle in dich hinein und prüfen, ob sie diese interpretationen für dich stimmig sind, ob du von ihnen angesprochen wirst – und wenn nicht, lasse ich sie einfach an dir vorbeifließen.

Auch das ist eine wunderbare Übung der Achtsamkeit und des persönlichen Wachstums: Was für den einen stimmig ist, muss es nicht zwangsläufig für den anderen sein.

Vielleicht symbolisieren die Schneeglöckchen für dich den Frühling, den Neubeginn oder die zarten, ersten Schritte in etwas Neues.

Sie wachsen im Winter, durch die harte erde hindurch, was für Hoffnung und Durchhaltevermögen stehen kann.

Die Kerze hinter der rechten Schulter könnte für dich ein Symbol für Licht, Führung oder eine innere Flamme sein – etwas, das dir Orientierung gibt, auch wenn die Wege noch nicht ganz klar sind.

Die zwei Sterne – vielleicht für dich ein Hinweis auf Dualität, Balance oder eine Entscheidung, die getroffen werden muss. Vielleicht sind es auch zwei leuchtende Begleiter, die dir den Weg weisen.

Und dann, in diesem gesamten Bild, könnte das Gefühl von Verbindung mit der Natur und dem Universum deutlich werden.

Die Wurzeln und Äste, die in Kristallen enden, könnten für das Verständnis der eigenen Wurzeln und des inneren Wissens stehen, das uns leitet und nährt.

Und das uns, wenn wir im vertrauensvoll folgen, zu großen Schätzen führt.

Und nocheinmal: Fühle in dich hinein und prüfen, ob sie diese interpretationen für dich stimmig sind, ob du von ihnen angesprochen wirst – und wenn nicht, lasse ich sie einfach an dir vorbeifließen.

Auch das ist eine wunderbare Übung der Achtsamkeit und des persönlichen Wachstums: Was für den einen stimmig ist, muss es nicht zwangsläufig für den anderen sein.

Deine Seelenreise: Durch das Unbekannte hindurch hinein in deinen Lebensschatz

Und obwohl ich dies nicht plante, empfange ich mit dieser Karte eine Seelenreise für uns:

Also, vielleicht möchtest du eine Kerze entzünden, in deren Licht du blicken kannst, oder du stellst sie dir einfach vor.


Die Flamme mit ihren unterschiedlichen Gelb- und Orangetönen an dem blauen Herzen, wie sie vor dir flackert.

 

Dann, wenn du kannst, richte dich mit mir auf.

Schaffe Raum für den Fluss deiner Lebensenergie – und für die Energien, die jetzt deinem höchsten Wohl und dem höchsten Wohl aller dienen können und wollen.

Beobachte, wie das Licht der Kerze ebenfalls Raum einnimmt.

Es bildet einen Kegel oder einen Kreis, der sich immer mehr weitet.


Dieses Licht zieht den Raureif, der eben noch um dich auf dem Feld funkelt, sanft in seinen Lichtkreis hinein.


Das Funkeln und Glitzern des Raureifs verwandelt sich dort in Sterne, die nun um die Flamme herumtanzen.


Und je größer und weiter der Lichtkegel wird, desto mehr Sterne finden darin Platz.

Du siehst, wie sie sich ausdehnen, im sanften Tanz mit dem Licht.

 

Vielleicht möchtest du in deinen Gedanken durch diese Sterne hindurchschreiten, den Weg zurück und hinaus auf das Feld gehen.

 

Er wird jetzt nicht mehr nur von den leuchtend grünen Fichten umfasst, sondern vom Universum selbst.

Die hohen Fichten schwanken ganz zart im Wind – einem Wind, den du nicht siehst, aber dessen Präsenz du spüren kannst.

Das milchige Licht der Sonne fällt noch immer sanft auf den Boden, der unter deinen Füßen ruht.


Vielleicht hast du Lust, für eine Weile über dieses Feld zu streifen.

Nimm dir Zeit, die unterschiedlichen Facetten der Magie, die hier in der Luft schwingen, wahrzunehmen.

Den Raum, in dem das Licht der Sonne den Erdboden küsst, wo der Atem des Waldes mit dem Universum in Harmonie verschmilzt.


Lass dich von der Ruhe und der Magie dieses Ortes berühren, während du diesen Moment in dir aufnimmst.

Verändert sich die Größe des Feldes, auf dem du wandelst?

Vielleicht entfernen sich die Bäume von Zeit zu Zeit, um sich dir dann wieder zuzuwenden.

Vielleicht ist das Universum manchmal zum Greifen nah, bevor es wieder in weite Ferne rückt.

 

Während du schreitest, schieben sich neben dir und durch den gefrorenen Boden die zarten grünen Halme und Köpfchen der Schneeglöckchen.

Mit jedem Schritt, den du gehst, wachsen sie, werden größer – bis sie schließlich vom Sonnenlicht geküsst ihre Knospen öffnen.

So offenbaren sie ihre zarten, weißen Blüten.

Mit dem Erblühen der Schneeglöckchen legt sich eine duftende, weiche Energie um dich – die des Neubeginns des Lebens.

Eine Energie, die den Zyklus allen Seins in dir erinnert: das Vergehen und Wiedergeborenwerden.

Und mit dieser Energie wächst in dir, wenn du so willst, das Vertrauen, dass auf jeden Winter ein Frühling folgt.

Und du spürst das Vertrauen der Schneeglöckchen, die unter der Erde ruhen, noch nicht sehend, was sie eines Tages erwarten wird, wenn sie durch die Erde hindurchbrechen – und doch im vollkommenen Vertrauen, dass es schön sein wird.

So ist es auch in deinem Leben oft so, dass du auf etwas hinarbeitest, weil du spürst, dass dies dein Weg ist – ohne zu wissen, wie er am Schluss aussehen wird.

Und die Energie dieser Schneeglöckchen unterstützt dich jetzt, sodass du trotz des Unbekannten, das dich erwarten mag, in deiner Kraft bleibst, in deine Kraft kommst.

Auch du hast die Fähigkeit, den härtesten Boden und eisige Schneedecken zu durchbrechen, um dich in deiner schönsten Form zu entfalten.

Und dabei bist du umgeben und gehalten vom Universum, gedrängt in das Licht der immerwährenden Sonne deiner Seele.

Geschützt von Mutter Natur, den Freunden, die du in ihr findest – wie Bäumen und Tieren, denen du liebevoll begegnest.

Vielleicht möchtest du jetzt nochmals deinen Blick zum Himmel heben, dein Herz zum Himmel öffnen.

Die Nebel, die die Sonne umgeben, beiseite schieben, um einen klaren Blick auf das Universum zu erhalten.

Hole die Sterne ganz nah an dich heran.

Und vielleicht sind es nicht nur Sterne, sondern auch Diamanten, die dort am Himmelszelt funkeln.

Sie lassen sich von dir berühren, lassen sich von dir pflücken.

Und vielleicht leuchtet dort ein Stern oder Diamant, der dich besonders anspricht – einer, den du jetzt zu dir hinunter auf die Erde holen möchtest.

Halte ihn in deinen Händen.

Blicke tief in sein Inneres.

Sieh ihn mit all deinen Sinnen.

Was sagt er dir?

Was ist jetzt wichtig für dich, dein höchstes Wohl – und damit für das höchste Wohl aller?

Und erinnere dich noch einmal daran, womit diese Reise begann.

Nimm mit die Worte, dass selbst, wenn das Unbekannte vor dir liegt, alles Sein jetzt richtig ist.

Richtig – nicht im Sinne von vollkommen.

Nicht im Sinne von „Nimm an, was ist, ohne es zu verändern.“

Wenn es z. B. Leid ist, dann heißt es nicht, dass es bleiben muss, weil es ja vom Schicksal vorgesehen ist.

Aber jetzt, in diesem Augenblick, bist du auf einem Boden, der es dir möglich macht, aus dem, was ist, den nächsten Schritt entstehen zu lassen – in eine Richtung, die deinem Seelenwohl dient.

Vielleicht möchtest du also deinem Stein, deinem Stern noch ein wenig lauschen, der Natur, die dich physisch oder in deiner Imagination umgibt.

Und dann, wenn du bereit bist, zurückzukommen, atme tief in deinen Körper.

Atme tief in dein Leben.

Und wenn du willst, sag Dank –

Dank an alle Energien und Seelen, die dich auf deinem Weg begleiten.

Dank an Mutter Natur und an den Kosmos.

Bedanke dich bei dir selbst.

Schön, dass es dich gibt.

In Verbundenheit,

Larissa

Bin ich eine Träumerin oder erschaffe ich mein Traumleben?

Fotocollage mit Polaroidbildern, die verschiedene Lebensmomente zeigen: (Hand, die über ein Kornfeld streicht; barfuß im Matsch; lächelndes Bild der Lichtermeer-Autorin; Mondsichel am Himmel; Pflastersteine im Regen; Ethno-Teppich mit zeremoniellem Kakao) und dem Text: Träumerin, sagten sie - aber was schreit deine Seele? was sagt dein Herz?
Fotocollage mit Polaroidbildern, die verschiedene Lebensmomente zeigen: (Hand, die über ein Kornfeld streicht; rot glühender Sonnenaufgang an einem Seeufer nach einer Nacht im Freien; lächelndes Bild der Lichtermeer-Autorin; weiteres Foto der Llichtermeer-Autorin im Sonnenschein; Pflastersteine im Regen; Ethno-Teppich mit zeremoniellem Kakao, schön geformter Schneekristall auf schwarzer Fleecejacke) und dem Text: Träumerin, sagten sie - aber was schreit deine Seele? Was sagt dein Herz?

Träumerin oder Kreatorin deiner Träume

Hörst du wirklich deinen Seelenruf oder gibst du dich Fantasien - Träumen - hin, die diesem ausweichen?

Kannst du dich in deinem Seelenruf so sehr irren, wo er doch so schillernd leuchtet und all dein Sein durchdringt?

Oder ist es so: Wenn du es wagst zu träumen, diese Träume und dich selbst ernst zu nehmen, jenen Träumen und dir selbst zu folgen, ist das vielleicht der Schlüssel zu deinem Traumleben?

Träumerin oder Kreatorin deiner Träume

Hörst du wirklich deinen Seelenruf oder gibst du dich Fantasien - Träumen - hin, die diesem ausweichen?

Kannst du dich in deinem Seelenruf so sehr irren, wo er doch so schillernd leuchtet und all dein Sein durchdringt?

Oder ist es so: Wenn du es wagst zu träumen, diese Träume und dich selbst ernst zu nehmen, jenen Träumen und dir selbst zu folgen, ist das vielleicht der Schlüssel zu deinem Traumleben?

Ein Comic voller Magie – eine Geschichte in der Träume Wirklichkeit werden

Ich denke an die Momente, wo die bunten Farben und dynamisch geschwungenen Linien eines Comics mein Herz in eine Heimat hüllten.

Von dieser als die meine zu träumen, hat mein Leben mit Farben gefüllt – an Tagen, in denen die Dunkelheit wogte.

Der phantasievolle Comic erzählte von der Verbundenheit und Freundschaft zwischen fünf Mädchen, die sich einem magischen Kampf für eine bessere Welt und den Kämpfen des menschlichen Alltags stellten.

Natürlich fand sich zwischen den Kämpfen auch ganz viel Schönheit, Frieden und andere Errungenschaften.

Natürlich fand sich zwischen den Kämpfen auch ganz viel Schönheit, Frieden und andere Errungenschaften.

 

Jede Seite war gefüllt von Sorgen oder Ängsten, inneren und äußeren Hürden und den „magischen“ Kräften in uns, die diese überwinden.

Durch die Illustrationen wirkte dabei selbst das unscheinbar Alltägliche magisch.

Der gezeichnete Dampf einer Tasse Tee löste in mir das Gefühl von Geborgenheit aus, Regentropfen auf einer Fensterscheibe ließen mich das Prickeln von magischen Freudenritualen spüren, und die Haarbürste auf dem Schminktisch eines der Mädchen weckte das Gefühl von Möglichkeiten der symbolischen Selbstwandlung.

Jeder Charakter war durchdacht: Jede Figur hatte bestimmte Farben, die sich in Kleidung, Schmuck und sogar der Einrichtung ihres Zimmers wiederfanden, sie hatten bestimmte Hobbys, die ihren Charakter tiefer zeichneten, und unterschiedliche ethnische Hintergründe, was neue Horizonte erschloss.

Ihr Leben waren definiert.

Es war leicht für mich, tief in ihre Geschichte zu sinken.

Es war leicht für mich durch sie ein Fenster in mein Selbst zu finden und gleichzeitig die Inspiration zu meiner Definition von mir.

Aber vor allem ließ mich dieser Comic aufatmen, weil er die Träume in mir fütterte, die mich nährten.

Die Träume, die mich hielten.

Aber vor allem ließ mich dieser Comic aufatmen, weil er die Träume in mir fütterte, die mich nährten.

Die Träume, die mich hielten.

 

Träume: Eine Mischung aus Magie und Geschichten

Was mich nährte war der Glaube an Freundschaft, die Inspiration zur Selbsterkundung und -verwirklichung, menschliche Hürden gepaart mit positiven Abenteuern, die Verbundenheit zu den Elementen und ein Bewusstsein über ihre Kraft, eine tiefere Bedeutung des Seins und über alldem Magie.

Die Idee, ein Leben voller Farben leben zu können, wurde später von Büchern und Serien noch angefacht, die jede auf ihre Weise der Dunkelheit Licht abgewannen oder entgegentraten.

Und immer war da eben auch die Magie im Alltag mit ihrem besonderen Zauber der Greifbarkeit: in der Wandverkleidung, mit der ein Zimmer tapeziert war, im Muster einer Müslischüssel, aus der eine Protagonistin aß oder in den Berufen, die die Protagonistinnen so leidenschaftlich (wenn auch nicht hürdenlos) auslebten.

Dass ich daraus so viel zog, lehrte mich, wie kostbar Geschichten sind – aber auch wie kostbar die Magie im Alltäglichen ist.

Früher war es ein Spiel und Träumen für mich – heute ist es meine Realität: Jeder Gegenstand, jeder Blick, jeder Duft im Wind erzählt eine Geschichte, die uns stärken kann, die uns unterstützen kann, den Hürden des Lebens zu begegnen.

Unsere Dämonen mögen anders aussehen als in den Comics, Büchern und Serien – manchmal sind es die Lebenserfahrungen, die wir machen, manchmal andere Menschen, manchmal Schicksalsschläge.

Und unsere Siege sind oft viel subtiler, brauchen  Wochen, Monate, Jahre um sichtbar zu werden - aber sie sind da.

Früher war es ein Spiel und Träumen für mich – heute ist es meine Realität: Jeder Gegenstand, jeder Blick, jeder Duft im Wind erzählt eine Geschichte, die uns stärken kann, die uns unterstützen kann, den Hürden des Lebens zu begegnen.

Unsere Dämonen mögen anders aussehen als in den Comics, Büchern und Serien – manchmal sind es die Lebenserfahrungen, die wir machen, manchmal andere Menschen, manchmal Schicksalsschläge.

Und unsere Siege sind oft viel subtiler, brauchen  Wochen, Monate, Jahre um sichtbar zu werden - aber sie sind da.

 

Da ist Magie – ganz besonders im Alltäglichen

Wo ist denn diese Magie, fragst du?

Für mich ist Magie

♡ die Energie, die spürbar wird, wenn wir still sind

♡ der Geist, der so vieles verändern kann, wenn wir ihm entsprechende Impulse geben

♡ Synchronizitäten, die uns manchmal an jeder Ecke unseres Lebensweges begegnen

♡ jede Form von wertschätzender Verbundenheit

♡ das, was Klang und Tanz in uns auslösen kann

♡ die Schönheit, die die Natur abseits jeden menschlichen Tuns hervorbringt (Kristalle und Heilsteine – hier folgt bald ein Link zu meiner Ode an die Welt der Steine)

♡ die Wirkung, die Meditation und Visualisierung auf unser Leben haben

♡ aber eben auch das, was übersinnlich erscheint, wenn wir z.B. die persönliche Erfahrung machen, dass alternative Medizin heilt

 

Für mich ist es auch Magie, wenn wir die Kreation anderer zutiefst in unserem Herzen spüren und wenn wir kreieren und erleben, wie unser Schaffen die Herzen anderer berührt.

Magie ist, wenn unsere eigene Schöpfung uns selbst leuchten lässt.

 

Für mich ist es Magie

♡ wenn wir etwas wissen, was wir logisch betrachtet nicht wissen könnten

♡ wenn unser Bauchgefühl uns in die richtige Richtung leitet

♡ wenn wir um Zeichen bitten und das Universum zu uns spricht.

 

Magie ist es für mich auch, wenn ich von Freude durchströmt werde, sobald mein Körper von klarem Wasser umspielt wird oder wenn ich Fels unter meinen Händen spüre.

Für mich ist es Magie, wenn ein wildes Tier mir mit seinem Blick begegnet, ein paar Wimpernschläge in der Verbindung bleibt oder nach einigen scheuen ersten Begegnungen Vertrauen fasst und eine Weile mit uns verweilt.

Diese Magie der Dinge entdeckt zu haben, hat mich abermals etwas gelehrt – dass unsere Träume keine Schäume sind. Und das gibt Kraft: Kraft, dem eigenen Weg und Herzen weiterzufolgen.

Diese Magie der Dinge entdeckt zu haben, hat mich abermals etwas gelehrt – dass unsere Träume keine Schäume sind. Und das gibt Kraft: Kraft, dem eigenen Weg und Herzen weiterzufolgen.

HeldInnen und MacherInnen der Geschichte

Und so manche Heldin ihrer eigenen Geschichte/ mancher Held seiner eigenen Geschichte wurde einst Träumerin oder Träumer genannt.

MacherInnen wurden zu dem, was sie heute sind: Inspirationspersönlichkeit, WeltenweberIn, GeschichtenschreiberIn … weil sie nicht aufgehört haben, ihren Träumen zu folgen.

♡ Was ist und bedeutet Magie für dich?

♡ Und welchen Träumen willst du weiter folgen?

Schreib es auf, denn das, was wir aussprechen (und aus-schreiben) erhält Substanz, wird greifbarer und macht den Weg zum Ziel oft klarer.

Und wenn du willst, teil es mit uns in den Kommentaren.

Larissa: psychologische und energetische Impulse 82234 Weßling

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Erkunden deines Selbst, deiner Träume und Visionen und bei ihrer Verwirklichung und bei der Entdeckung der Magie dieser Welt.

Es ist sehr viel mehr möglich, als wir es manchmal denken. Deine Larissa

PS: Hat dich der Blogbeitrag inspiriert? Dann teile ihn mit Menschen, von denen du glaubst, dass er sie auch inspirieren könnte ♡

1 einfacher Weg, um deine Träume und Visionen jetzt zu verwirklichen

Visions- und Traumcollage aus zeitungsabrissen mit dem text: Visionen - Hörst du dein Innerstes, wenn es dich erinnern will, wer du bist? Spürst du deine Seele, wenn sie zu dir spricht? ♡ llichtermeer.de
Visions- und Traumcollage aus zeitungsabrissen mit dem text: Visionen - Hörst du dein Innerstes, wenn es dich erinnern will, wer du bist? Spürst du deine Seele, wenn sie zu dir spricht? ♡ llichtermeer.de

Plötzlich schmeckt das Leben nach all den Möglichkeiten, die ich mir erträume:

Ich werde 36, gehe auf die 40 zu, und auf einmal fühle ich in diesen Zahlen Freiheit, Wildheit, Lebendigkeit und Farben. So wie in diesen abgekauten Klischeesprüchen, der jetzt nach meiner Wahrheit schmeckt: Das Leben fängt  gerade erst an – oder zumindest einmal mehr 😉

Plötzlich schmeckt das Leben nach all den Visionen und Möglichkeiten, die ich mir erträume

Ich werde 36, gehe auf die 40 zu, und auf einmal fühle ich in diesen Zahlen Freiheit, Wildheit, Lebendigkeit und Farben. So wie in diesen abgekauten Klischeesprüchen, der jetzt nach meiner Wahrheit schmeckt: Das Leben fängt  gerade erst an – oder zumindest einmal mehr 😉

 

Alt werden – wer will das überhaupt?

Ich dachte nie viel über das Altern nach. Zuerst nicht, weil ich glaubte, wegen der Bulimie, nicht älter als 19 zu werden, und später, als ich eben doch älter als 19 war, weil die Depressionen und die Bulimie keine besondere Lust auf ein langes Leben machten.

Ich war so müde.

Als ich mehr und mehr heilte und mehr und mehr Lust auf das Leben bekam, blieb eine andere Schwere, die das Altern schwierig machte oder zumindest zu einer Sache, an die ich nicht viele Gedanken verschwenden wollte.

 

Zerschellte Hoffnungen?

Ich hatte so viel Lebenszeit verloren, die Bulimie und Depressionen hatten so viele Chancen verschluckt, dass ich keine wirkliche Option für meine finanzielle Absicherung im Alter sah (wobei ich sowieso sehr gerne meine Arbeit bis zum Schluss ausüben wollte und möchte).

Als ich noch Bulimie hatte, war ich überzeugt, dass ich, sobald ich sie los wäre, erblühen würde: gesundheitlich und auch optisch.

In meinem Kopf war der Sieg über diese schwere Krankheit wie die Verleihung eines Ordens, der das ganze Leben zum Besseren wendet.

Ich war überzeugt, dass die Müdigkeit und die vielen Schmerzen dann Vergangenheit würden, weil jede Zelle in meinem Körper neue Kraft entwickeln würde.

Stattdessen blieb ich müde, verlor die Hälfte meiner Haare, meine Haut wurde schlaffer, meine Schlupflider senkten sich, und mein Immunsystem war so schlecht, dass ich nur noch unregelmäßig Sport treiben konnte, bis ich kaum mehr Muskeln hatte.

Das hatte vermutlich nicht nur mit meiner Heilung zu tun, aber so oder so hat es meine Vision nicht erfüllt.

Nicht nur? Warum verbinde ich diese "negativen" Aspekte überhaupt mit meiner Heilung? Nun, weil als die Bulimie nicht mehr mein Regulator war, musste ich Gefühle aushalten. Ziemlich viele und ziemlich heftige, und definitiv hat das erschöpft. Ganz zu schweigen von den Situationen, die jetzt, nach meiner Heilung, erst sortiert werden müssen und konnten. Daneben gab es aber auch andere Faktoren, wie Corona, die sicher ihren Beitrag geleistet haben.

Nichtsdestotrotz geht es mir definitiv in sehr vielen Dingen sehr sehr viel besser als mit der Bulimie (darüber werde ich in einem anderen Blogbeitrag schreiben, der dann hier verlinkt wird). Bulimie ist zerstörerisch, sie tötet, und das auf keine schöne Weise. Sie zu überwinden ist möglich und definitiv das größte Geschenk und das Bedeutsamste, was ich jemals erreicht habe.

Nicht nur? Warum verbinde ich diese "negativen" Aspekte überhaupt mit meiner Heilung? Nun, weil als die Bulimie nicht mehr mein Regulator war, musste ich Gefühle aushalten. Ziemlich viele und ziemlich heftige, und definitiv hat das erschöpft. Ganz zu schweigen von den Situationen, die jetzt, nach meiner Heilung, erst sortiert werden müssen und konnten. Daneben gab es aber auch andere Faktoren, wie Corona, die sicher ihren Beitrag geleistet haben.

Nichtsdestotrotz geht es mir definitiv in sehr vielen Dingen sehr sehr viel besser als mit der Bulimie (darüber werde ich in einem anderen Blogbeitrag schreiben, der dann hier verlinkt wird). Bulimie ist zerstörerisch, sie tötet, und das auf keine schöne Weise. Sie zu überwinden ist möglich und definitiv das größte Geschenk und das Bedeutsamste, was ich jemals erreicht habe.

Wo war die vitale, strahlende, vor Kraft protzende Larissa?

Ich sorgte für mich, aber da war immer noch Stress, denn ich stand mit 35 an einem Punkt, an dem andere mit Anfang zwanzig stehen**: ich musste (und durfte) das Leben komplett neu kennenlernen und stand in den Babyschuhen meiner zukünftigen Karriere. Das war mit jeder Menge Prüfungsstress für meine systemische traumaintegrale Beraterinausbildung und dem Gründungsstress für mein Handpoke-Tattoo-Gewerbe verbunden. Ganz zu schweigen davon, dass da kaum Geld in meinen Taschen oder auf meinem Konto war.

Daneben gab es hier und da immer noch Nächte, in denen ich nicht sonderlich gut schlief.

Meine energetischen Healings unterstützten mich, machten meinen Kopf wieder frei und beruhigten meine Nerven, aber manchmal war ich schlicht zu faul, auf diese Weise für mich zu sorgen.

Als sich all das nicht besserte, stand da neben der drohenden Armut plötzlich auch noch Gebrechlichkeit auf dem Altwerden-Regal und dazu das Gefühl, meinen Wert einzubüßen, durch die verlorene Attraktivität (eine Bewertung, die ich selbstverständlich nur an mich selbst stellte, denn in anderen Menschen finde ich immer etwas Schönes, egal, wie sie aussehen. Besonders ältere Frauen sind in meinen Augen oft attraktiv. Und gerade kann ich diese Wertverknüpfung auch wieder voneinander trennen ;)).

Vielleicht war ich deshalb verwundert, als ich mich plötzlich als gealtert und nicht attraktiv empfand und das mit gerade einmal 35 Jahren.

**Ja, ich weiß, dass man nicht unbedingt mit 20, 16 oder zu einem anderen bestimmten Zeitpunkt vor den großen Schritten des Sich-selbst-Versorgens steht. Das kann immer passieren und immer wieder - aber ihr wisst ja, wenn man gerade in einer Negativschleife steckt, dann sind Verallgemeinerungen und Schubladen herrlich zur Unterstreichung des Standpunkts. Noch herrlicher ist es, wenn man sie dann umkippt. 🙂

**Ja, ich weiß, dass man nicht unbedingt mit 20, 16 oder zu einem anderen bestimmten Zeitpunkt vor den großen Schritten des Sich-selbst-Versorgens im Leben steht. Das kann immer passieren und immer wieder - aber ihr wisst ja, wenn man gerade in einer Negativschleife steckt, dann sind Verallgemeinerungen und Schubladen herrlich zur Unterstreichung des Standpunkts. Noch herrlicher ist es, wenn man sie dann umkippt. 🙂

 

Das Leben umkrempeln

Sollte das nun wirklich zu einem Thema für mich werden, wo es doch so viele andere, wesentlich wichtigere Dinge gibt?

Aber ja, irgendwie schon, denn sich mit sich selbst nicht wohl zu fühlen, ist ein doofes Gefühl, und das färbt nun mal auch andere Momente des Lebens.


Ich musste etwas tun: meine Resilienz aufbauen, mir mit einem Healing durch jemand anderen als mich selbst helfen lassen (weil es manchmal einfach leichter und schöner ist, wenn jemand anderes das übernimmt und es tat wirklich gut), das Immunsystem stärken und dann wieder Sport treiben.

Ich machte eine Darmaufbaukur, hörte auf, konventionelle Shampoos zu verwenden, und wusch meine Haare nur noch mit Kaffee, einem Spritzer Zitronensaft und Waschnuss und ging möglichst jeden Tag mindestens eineinhalb, manchmal zwei Stunden an der frischen Luft spazieren.

All das tat mir gut. Aber die komischen Gefühle, sobald ich in den Spiegel blickte, blieben und auch die angst vor der Zukunft.

Zumindest mochte ich meinen Körper.

Was meine Auf-eigenen-Beinen-stehen-Zukunft betraf, so beruhigte ich mich immer wieder damit, dass ich wirklich alles dafür tat, um sie zu ermöglichen und auch dass dies dann so blieb.

Wenn wir später dran sind als andere, heißt nicht, sind wir noch lange nicht zu spät.

Wenn wir später dran sind als andere, heißt nicht, sind wir noch lange nicht zu spät.

 

Visionen spielerisch ins Leben holen

Jetzt gerade sitze ich in dem bequemen Ohrensessel in meiner Küche und fühle mich stark.

Vom Leben durchtränkt und – trotz meines veränderten Aussehens, der immer noch nicht wieder vollen Haare und der faltigeren und schlaffen Haut – wieder schön.

Aber nicht (nur) wegen der Kur, noch wegen dem vielen Spazierengehen, sondern wegen etwas anderem.

Ich wurde an mich erinnert.

Daran, wie viel Kraft in Bildern liegt, in dem, was wir uns ausmalen und dem wir eine symbolische Form geben.

Das verdanke ich einem Stapel Magazine, Klebstoff, Glitzerstaub und meiner großartigen Dozentin, die den Abschluss meiner Ausbildung zur systemischen traumaintegralen Beraterin mit der Gestaltung eines Visionsboards abgerundet hat.

Visionboards. Wie kraftvoll der Effekt eines solchen Visionscollage sein soll, habe ich hundertmal gehört.

So oft, dass die Botschaft in meiner Wahrnehmung zu einer ausgelutschten, hohlen Weisheitshülle zerfiel.

Wieso eigentlich? Immerhin hatte ich die Effekte eines solchen Visionboards oft genug gefühlt.

Die Tagebücher aus meiner Jugendzeit sind voll mit Fotos von Menschen und Details, Natur und Tieren, die etwas verkörpern, was Teil meines Lebens werden sollte oder tiefer Ausdruck meiner Seele war.

Ich konnte stundenlang in Prozessen dieser Selbsterkundung und Selbstwerdung versinken. Spielerisch, voller Leichtigkeit und im starken Feuer meiner Träume.

Da waren die knalligen, schwarz-gelben Pumaschuhen, die ich mir Wochen später, entgegen der scheinbaren finanziellen Möglichkeiten, doch leisten konnte; die Zeichnungen von Händen, die Licht umfassen als symbolischer Anker für spirituellen Energiearbeit als Beruf.

Ich erinnere mich an die landschaftlichen Eindrücke von Ländern, die ich bereisen wollte (und heute bereist habe) bis hin zu Tonnen an Fotos, Symbolen und Worten zu den beiden wertvollsten Themen in meinem Leben: der Liebe und dem Schreiben.

Wenn ich jetzt an diese Visionsbilder denke, geht mein Herz auf:

Xena als Vorbild für Power und Selbstbewusstsein, die Charmed-Schwestern, die für mich die Verbindung zur Magie, aber auch Selbstverwirklichung und überbordende Kraft verkörperten, die nebelverhangenen Waldwiesen, die meine Seele mit dieser Erde und ihrem innewohnenden Zauber verbanden.

Wie all das auf die eine oder andere Weise ein Teil meines Lebens geworden ist, beschreibt die Verwirklichungsmöglichkeit von Träumen.

 

Uns ans Erinnern zu erinnern ist der Anfang von bewusster Veränderung

Und doch habe ich seit Jahren keine neuen Visionenbilder gesammelt.

Das an diesem Wochenende wieder zu tun, war … der Anfang einer Veränderung.

Ich versank seit langem zum ersten Mal zwischen Raum und Zeit, fiel mit all meinem Sein zwischen die Farbmoleküle der bedruckten Magazinseiten, fand mich in einzelnen Worten und in so vielen Momenten, die als Fotos festgehalten waren.

Allein der Akt, diese Bilder und Buchstaben aus den Zeitschriften zu reißen, war besser als jedes Shoppinggefühl.

Da waren so viele Erinnerungen daran, was ich liebe, was mir guttut, wer ich bin und sein und bleiben will.

So viele Aufnahmen davon, was in meinem Leben Raum erfahren soll, und davon, was in meinem Leben bereits Raum hat.

Das zu würdigen und zu sehen, die winzigen und großen Details, ließ mich durch Welten wandern.

Die Welten in mir und um mich.

Ich spürte den Regen, roch den Mulch, hörte das Knistern von Frost auf reifen Hagebutten, spürte die Glitzerpailletten an meinem Körper beim Tanzen auf Festivals, die Natursteinstufen meines zukünftigen Gartens unter meinen Füßen, öffnete die Schlafzimmerterrassentür hinein ins Grüne, hörte das Feuer, an dem ich mit Freunden saß, vom Sternenhimmel geküsst.

Ich schmeckte die selbstangebaute Kresse aus meiner Kindheit und roch die Sonne auf den Terrakotta-Amphoren, aus denen in meiner Jugend Erdbeeren und andere Leckereien sprossen.

Plötzlich sah ich all das Schöne, das bereits in meinem Leben passiert war, und all das Schöne, was noch kommen würde.

 

Unsere Träume  entspringen in unserem Herzen

Wenn wir unserem Herzen zuhören, finden wir diese Visionen, da, wo sie längst im Leben auf uns warten.

Ich jedenfalls fand sie: diese wunderschöne, kraftvolle Frau mit Falten im Gesicht, grauem, vom Wind zerzausten Haar, Wanderrucksack und Outdoorjacke zwischen Fels und Eis und Schnee.

Von ihr zu sprechen, von ihr als mir zu erzählen, von meiner Vision, hat diese Bilder mit Leben gefüllt und in mir verankert.

„Klar“, dachte ich mir, „eigentlich finde ich es gar nicht schrecklich, älter zu werden, ich will nur mein Bestes geben, dass ich dabei fit bleibe“, und irgendwie ist der Gedanke schön.

Genauso wie die Vorstellung, die Jahre, die ich durch das Kranksein verloren habe, nachzuholen indem ich (länger) lebe. Lebe!

Wie es kommt, weiß ich nicht, aber das ist okay.

Doch jetzt und hier zu spüren, dass das Altern nicht ein Ausstieg aus dem Leben und das Ende jeder Lebendigkeit bedeutet, durchdringt mich.

Diese Erkenntnis berührt mich wie der Wind in jenem Gebirge. Klar und prickelnd.

Wenn wir später dran sind als andere, heißt nicht, dass es zu spät ist.

 

Und wieder einmal zeigt sich, das Zeit nur ein Wort ist: aber eines, mit dem sich Visionen weben lassen – egal zu welchem Zeitpunkt

„Du wirst wirklich schon 36?“, hat meine Dozentin gefragt.

„Ich habe dich für wesentlich jünger gehalten.“

Aber nein, ich werde 36, und diese Zahl schmeckt nach sonnengereiften Erdbeeren, nach Moos und Gras unter den Füßen, nach Eisbaden und nach Schweiß auf meinem Körper, während meine Muskeln zufrieden pochen.

40, denke ich mir dann, auch das ist eine wirklich schöne Zahl. Sie erzählt von Echtholzmöbeln und selbstangepflanzten Kräutern, von Spiegeleiern von den Hühnern im Garten und von Ton zwischen den Fingern.

Und 50, da sehe ich Farben – überall an meinen Fingern und meinem Malhemd, sehe meine Galerie und spüre den weichen Atem eines geliebten Tierbegleiters an meiner Seite.

60, mitten zwischen Felsen und Eis. Lebendig.

70, tanzend und liebend.

Mit 80 Jahren sitze ich im Schaukelstuhl mit meiner Katze auf dem Schoß, bin Radfahren oder im Garten beim Unkraut jäten und im Gespräch mit den befreundeten Vogelmitbewohnern.

Und so geht es weiter. Raum für Bücher, solche, die ich lese, und solche, die ich schreibe.

Raum für energetische Berührungen und Magie. 

Raum für Verbindung, die ich beim Tätowieren erfahre.

Raum für zarte, junge Sprossen, die aus alten Bäumen hervorbrechen, für Sonnenflecken im Schatten einer Erle am See im Sommer. Raum, für die braunen Halme, die sich dem Herbst der Witterung entgegenrecken, und für den Duft nach Schnee und Kerzenwachs im glitzernden Winter.

Raum dafür, die Kraft und die Vitalität, die mich die Bulimie und die Depressionen gekostet haben, vielfach zurückzugewinnen.

Alles das finde ich zwischen den buntbedruckten Papierfetzen des Visionboards und in meinem Herzen, wenn ich darüber spreche.

 

Vielleicht ist das ein Reminder für dich, daran, wer du bist und wie viel Leben in dir steckt. Und daran, dass wir manchmal nur ein paar Bilder, Worte und Symbole von dem entfernt sind, was längst da ist.

Larissa: psychologische und energetische Impulse 82234 Weßling

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Erkunden deines Selbst, deiner Träume und Visionen und bei ihrer Verwirklichung.

Es ist sehr viel mehr möglich, als wir es manchmal denken. Deine Larissa

PS: Hat dich der Blogbeitrag inspiriert? Dann teile ihn mit Menschen, von denen du glaubst, dass er sie auch inspirieren könnte ♡

Die 2 Key-Ingredients zur Verwirklichung unserer Träume: Dranbleiben und Pausen machen

Foto einer Pflasterseinstraße als Symbol für die Wegbereitung der Selbstverwirklichung mit dem Text: Deine Träume zu verwirklichen erfordert oft Dranzubleiben und dir trotzdem Pausen zu gönnen.

Auf dem Weg zur Verwirklichung unserer Träume spielen zwei entscheidende Zutaten eine herausragende Rolle: Das kontinuierliche Dranbleiben und das bewusste Setzen von Pausen.

Leichter gesagt als getan. In diesem persönlichen Erfahrungsbericht reflektiert die Autorin über das Streben nach Erfolg, und über die kreative Überwindung von Selbstzweifeln. Dabei legt sie den Fokus auf Selbstfürsorge durch Pausen und die Balance zwischen verschiedenen Projekten.

Möge dich dieser Text inspirieren, dich selbst näher kennenzulernen, deine Bedürfnisse ernst zu nehmen und auf dich aufzupassen: ob es mehr Disziplin oder Rücksicht bedarf.

 

Endlich Durchstarten

Manchmal bin ich überfordert von all den Dingen, die nötig zu sein scheinen, um meinem Herzensweg "durchzustarten" und das mit Mehrwert für die Welt oder zumindest für ein paar Menschenherzen.

"Durchzustarten" bedeutet für mich, genug Geld zu verdienen, um davon leben zu können, mein Leben nach meinen Vorstellungen zu gestalten und gleichzeitig anderen Mut zu machen und Kraft für ihren Lebensweg zu schenken.

So wie mich wundervolle Menschen – Autoren, Künstler, Psychologen und andere Lebenskünstler – durch ihre Berufungen inspiriert und durch schwierige Phasen meines Lebens getragen haben.

Warum ich in Wirklichkeit bereits "durchgestartet" bin, erfährst du, im nächsten Post.

 

Was alles zu tun ist für die Sichtbarkeit: Instagram, YouTube oder doch Podcasten?

Nach Monaten intensiver Arbeit an meiner Website, dem Gewinn neuer Erkenntnisse, regelmäßigem Schreiben und der prägenden Zusammenarbeit mit einer wunderbaren Lektorin sowie Aus- und Fortbildungen in psychologischer und traumasensibler Beratung, Pausen, Energiearbeit und dem Üben von Tattoos an freiwilligen Modellen, stehe ich jetzt vor meiner Abschlussarbeit, und in 3 Monaten beginnt der nächste Lebensabschnitt.

Damit wird das Klopfen der Marketingpolizei an meiner Tür lauter.

Meiner inneren Marketingpolizei übrigens. Die sagt, Fräulein, jetzt müssen Sie sichtbar werden.


Das bedeutet, socializen, regelmäßiger Blogartikel schreiben und, wenn nötig, auf Instagram präsenter sein. Bis auf die Blogartikel (ohne das Wort "regelmäßig") schüttle ich nichts davon so leicht aus den Ärmeln.

Nach fast einem Jahr Pause überlege ich, wieder ein Youtube-Video hochzuladen – ein Video, das ich allerdings noch produzieren muss. Kann und will ich das gerade überhaupt?

Vielleicht doch lieber einen Podcast starten. Damit liebäugle ich seit 10 Jahren – aber irgendwie habe ich vor dem Gedanken auch Respekt.

 

Herausforderung der Selbstverwirklichung 

Herausforderungen dieser Art gibt es genug. Gedanken wie: Habe ich wirklich etwas Wichtiges zu sagen? Mehr als: „Ja, es ist möglich, seelische Heilung zu erfahren und dass sich das Leben positiv verändern kann. Ja, es werden Herausforderungen bestehen bleiben, aber unser Umgang mit ihnen kann leichter werden. Zumindest war es bei mir so, und vielleicht kann meine Geschichte auch dir Mut machen und Kraft geben für diese Entwicklung.“

Die Zweifel vernebeln meine Kreativität, fast will ich aufgeben, aber ich werde ruhig, wenn ich daran denke, wie sehr ich selbst das Hören von Podcasts liebe; es ist schön, eine vertraute Stimme zu haben und dabei neue Ideen und Wissen nebenbei aufzugreifen.

Kann es davon genug geben? Also wird das doch ein Projekt.

 

Das Projekt: endlich in unseren Träumen ankommen 

Spannend, dass auf dem Schreibtisch, an dem ich gerade den Hund meiner Familie sitte, Juli Zehs Buch "Über Menschen" liegt.

Ich habe es noch nie gelesen, bin neugierig und schlage es ausgerechnet auf der Doppelseite auf, in der es um den endlosen Kreislauf von Projekten geht (Zeh, 2022, S. 16-19). Ich blättere noch ein bisschen weiter, während ich den Text nach der Wortkette abscanne.

Steht da was von der Überzeugung oder vielleicht Hoffnung vieler Menschen, dass dieses nächste Projekt etwas so verändert, dass wir ankommen, erfüllt sind oder was auch immer den Hunger der inneren Leere oder Ruhelosigkeit stillt? Um dann festzustellen, dass bereits das nächste wichtige Projekt wartet, dass genau diese Funktion erfüllen wird. Oder eben nicht.

Wichtige Anmerkung: Das ist nur meine erste, unrecherchierte Assoziation mit dem wenigen, was ich gelesen habe. Dann MUSSTE ich an diesem Post hier weiterschreiben. Kann also gut sein, dass ich etwas Falsches in die fünf Zeilen interpretiert habe, die ich gelesen habe und Juli Zehs tatsächliche Aussage damit entstelle und aus dem Kontext reiße. Fazit: lies besser selber.

Ich persönlich liebe Projekte, sie halten meine inneren Räder in Bewegung und gleichzeitig geschmiert. Aber ja, es ist allzu leicht, sich im eigenen Getriebe zu verlieren.

Kurz vor so etwas befinde ich mich, wenn ich Überforderung spüre.

Zum Glück kann ich mittlerweile bremsen. Zum Beispiel wie heute, indem ich darüber schreibe. Mich sortiere.

Zum Glück liebe ich auch Pausen (wie kraftvoll solche Pausen sind liest du hier). Die Depression, zu einem Zeitpunkt, da mein Körper nicht mehr leben wollte, hat mich dazu gezwungen, ihren Wert voll und ganz kennenzulernen. Dazu später mehr.

Jetzt habe ich zumindest endlich eine Online-Kurssequenz zum Podcasten durchgearbeitet, einen Podcast zum Podcasten angehört, ein wenig recherchiert und mir zu Weihnachten ein Mikrofon schenken lassen – erste Schritte in die angepeilte Richtung.

 

Träume in die Realität gießen: Ein Blick hinter die Kulissen

Zurück zum „Träume in die Realität gießen“ und den Gedanken, dass das sichtbar werden und damit Marketing braucht.

Am liebsten wäre mir natürlich das gute, alte Word-of-Mouth Marketing. Trotz des positiven Feedbacks für meine Arbeit haben diese Lobeshymnen aber bisher keine neuen Interessenten für meine Angebote gebracht.

Das ist übrigens kein Jammern; Jammern tue ich zwar auch manchmal, aber das ich teile das mit dir, um dir einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren – dorthin, wo sich Gänge und Lager voller Möglichkeiten, Hürden und Erfolge befinden, das Auf und Ab der Realisierung von Träumen – meiner Träume in dem Fall.

Dabei bin ich trotz der Ängste und Zweifel, die mich immer mal wieder überkommen, meistens ziemlich sicher, dass ich stets an einem Ort landen werde, der sich gut anfühlt.

Vielleicht nur in einer anderen Form als ursprünglich gedacht.

Ich glaube, Einblicke in die Wege der Selbstverwirklichung anderer zu erhalten, hilft dabei enorm. Es zeigt, dass der eigene aktuelle Stand "normal" ist oder inspiriert dazu, vielleicht etwas zu justieren.

 

Streng dich mehr an

Muss ich mich mehr anstrengen? Ich muss manchmal an die Worte einer Freundin denken, dass, wenn ich etwas erreichen will, ich mich mal auf eine Sache fokussieren sollte, statt so vielen Projekten parallel nachzugehen und dass ich vielleicht einfach noch nicht genug getan habe, um es zu erreichen.

Glaub mir, manchmal ist da die Angst, dass das, was ich tue, wirklich nicht genug ist, um meine Ziele zu erreichen. Zum Glück kann ich sie ganz leicht verpuffen lassen, indem ich einfach weitermache.


Damals haben mich die Worte erschüttert, weil ich mir gewünscht habe, dass sie mich sieht, mich validiert, mit all dem, was ich schon geschafft habe, weil ich wirklich alles in meiner Kraft Stehende getan habe, um meine Träume zu verwirklichen. Und nebenbei auch noch – hach, das klingt so schön theatralisch – um mein Überleben gekämpft habe.

Ja, ich wünschte mir sehr, dass sie mich versteht, dass ich mehrere Dinge parallel oder zumindest in Zyklen tun muss, um meine Kreativität genährt zu halten und meinen Energiehaushalt auszuschöpfen. So bin ich effizient, ohne mich selbst auszubeuten.

Wie sich das zeigt, werde ich dir etwas später in diesem Post erzählen.

Inzwischen weiß ich, dass es nicht nur mir so geht. Aber ich musste auch einsehen, dass wir Menschen so unterschiedlich gepolt sind, dass eben nicht jeder das nachvollziehen kann.
Diese Freundin hatte trotzdem recht; es war eben noch nicht genug.

Ehrlich gesagt, haben mich ihre Worte und die Erschütterung angetrieben. Nicht im Sinne von "du bist zu faul, streng dich mehr an", sondern im Sinne von "es braucht eben noch mehr, auch wenn du schon alles gibst".

 

Noch mehr Hürden auf dem Weg der Selbstverwirklichung

Mir kam die Zeit, in der ich etwas für meine Träume getan habe, schon so lange vor. Immerhin sind es trotz meines jungen Alters bereits Jahrzehnte.

Dass die Ausrichtung von Fokus und Energie auf ein einziges Projekt vermutlich schneller Früchte trägt, macht für mich Sinn – eben dann, wenn ein Mensch mit meiner Seinsstruktur dadurch nicht in seiner Kreativität gedämpft und sämtlicher Energie abgezogen wird.

Wir sind und funktionieren divers, und umso besser wir uns selbst kennen und anerkennen, umso mehr Möglichkeiten eröffnen sich uns, selbst wenn wir damit erstmal gegen den Widerstand der „Norm“ prallen. Aber das verdient einen eigenen Post.

Die Jahrzehnte, von denen ich spreche, waren mit Hürden gespickt – Traumata und die daraus resultierende Essstörung/Sucht, begleitet von Depressionen, Angstzuständen und den weiteren herausfordernden Auswirkungen.

Vor allem jedoch Erschöpfung. Ständige Erschöpfung, die oft noch heute präsent ist, selbst nachdem ich diese Kämpfe hinter mir gelassen habe.

Dafür habe ich verdammt viel gestemmt. Und ich bin stolz darauf, sowie du zu 100% auch auf dich stolz sein kannst.

Denk mal darüber nach, wie oft du weitergegangen bist, alle Energie genutzt hast, die du hattest. Selbst wenn es nur ein Tropfen war, der im Fall verpuffte, dann wieder ein kraftvoller Fluss.

Ich lag manchmal einfach nur im Bett, starrte die Decke an und konzentrierte all meine Kraft darauf, nicht zu ertrinken.

Diese Zeit war unglaublich schmerzhaft, denn ich spürte jedes Gefühl in seiner ganzen Deutlichkeit und einem unvergleichlichen Facettenreichtum, ohne mich davon ablenken zu können.

Ich glaube, das hat mir Meilen an Heilungsdistanz erspart. Seitdem feiere ich Momente des Nichtstuns als wesentlichen Bestandteil meiner To-Do-Liste.

"Und, was hast du heute für die Erfüllung deiner Träume getan?"

"Woah, ich hab den ganzen Tag damit verbracht und nichts gemacht."

Glaub mir, das erfordert verdammt viel Disziplin, und irgendwann wird es Hingabe.

 

Eine Wegbereitung der Selbstverwirklichung

Ich stelle mir die Wegbereitung meiner Selbstverwirklichung wie das Pflastern einer langen Einfahrt vor.

Jeder Stein wird einzeln gesetzt, manchmal auch noch nachjustiert. Früher gab es immer wieder Erdbeben, die das Pflaster erschütterten, oder Erdrutsche, die es bedeckten.

Doch trotz der ständigen Schadensbegrenzung und Reparaturen ging es weiter.

Heute sind da vielleicht noch ein paar Felsbrocken oder große Bäume, um die ich herum pflastern muss. Oft kann ich ungestört vor mich hinpflastern.

Aber, uff, manchmal schnappt eben das, was ich noch vor mir habe oder besser machen müsste, über mir zusammen, und plötzlich scheint alles wieder ganz fern: das veröffentlichte Autorin sein, die Menschen inspiriert, das energetische & psychologische Türenöffnen, das Tätowieren.

 

Techniken für mehr Zuversicht

Ich habe für mich ein paar Techniken entwickelt, die diese jähe Aussichtslosigkeit und Angst überwinden – zurück in die Zuversicht.

Indem ich weitermache. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, dieses Zitat von Erich Kästner stand in großen Lettern und anstelle eines Namensschildes auf dem Pult meines Betriebswirtschaftslehre-Dozenten Herrn Dr..

Die Worte haben sich tief in mein Bewusstsein eingebrannt. Wenn ich darüber nachdenke, sind sie wohl mein persönliches Mantra.

 

Manchmal bedeutet das für mich, dranzubleiben, mich durchzubeißen, bis etwas, das unmöglich erscheint, doch geschieht.

 

Manchmal bedeutet es, Geduld aufzubringen, zu akzeptieren, dass mein Weg, in der Form, in der ich ihn beschreiten kann und will, länger dauert. Dass es viele Dinge parallel sind, die eben parallel dafür weniger schnell vorangehen.

 

Manchmal bedeutet es, die eine Sache ruhen zu lassen und stattdessen das zu tun, was gerade leicht von der Hand geht.

 

Julia Cameron legt ihren Lesern in ihrem Buch „Der Weg des Künstlers“ ans Herz, regelmäßig „Künstlertreffs“ zu machen, um den „inneren Brunnen“ zu füllen, aus dem unsere Kreativität schöpft (Cameron, 2000).

Diese Impulse waren sehr prägend und hilfreich für mich. Sie spricht von Museums- oder Kruschladenbesuchen, die die Sinne mit bunten Eindrücken füllen. Für mich ist dieser Wechsel zwischen Tätigkeiten genauso kostbar. Oft setzt das neue Energie, Inspiration und Mut frei, sodass sich die Knoten im ruhenden Projekt lösen und es auch dort wieder weitergeht.

Das ist der Grund, warum ich meine Vielfältigkeit liebe, weil sie mir diesen Switch erlaubt. Und jetzt, wo ich mir all das wieder bewusst gemacht habe, spüre ich, wie die Überforderung meiner Zuversicht weicht.

 

Außerdem habe ich einen Blogpost geschrieben. Ein Häckchen auf der To-Do-Liste. 🙂

 

Dazwischen gibt es Momente, in denen alles schon da ist.

In einer anderen Form als ausgemalt, aber mit derselben Energie und Freude, die die ausgemalte Vorstellung so kostbar gemacht hat. Wie das aussieht und sich anfühlt, erfährst du im nächsten Post.

 

Bis dahin wünsche ich dir, dass du dich selbst immer klarer siehst und deine Seele nährst. Denn das gibt Kraft und eben auch Klarsicht für den Weg in deine Träume.

 

Deine Larissa

 

 

 

Literaturverzeichnis

Cameron, J. (2000). Der Weg des Künstlers: Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität. München: Knaur MensSana TB in der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG.

Zeh, J. (2022). Über Menschen. München: btb Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH.

 

Bildquelle:

Collage erstellt mit Canva/Foto via Unsplash von Anton Shakirov

Mondbaden und andere Glücksmomente

Foto eines Vollmondes, dessen Schimmer sich auf der nassen Straße spiegelt und den Worten: Mondbaden und andere magische Momente, die glücklich machen

Magie & Mondbaden

Wusstest du, dass Mondbaden ein Ding ist?

Die MSN-Headlines, die mir entgegenprasseln, sobald ich mein E-Mail-Konto schließe, sagen das zumindest.

(Die sagen grundsätzlich sehr viel und nähren mich mit diskussionsfähigem Halbwissen und noch mehr bedenklichen Halbinformationen - sowas wie: Meghan und Harry, das große Ehe-Aus:

Ehe-Aus der Cousine siebten Grades einer Freundin des Freundes von Harrys Chauffeur, wie sich herausstellt, wenn ich ausnahmsweise weiterlese).

Glücksmomente, Magie und Mondbaden

Wusstest du, dass Mondbaden ein Ding ist?

Die MSN-Headlines, die mir entgegenprasseln, sobald ich mein E-Mail-Konto schließe, sagen das zumindest. (Die sagen grundsätzlich sehr viel und nähren mich mit diskussionsfähigem Halbwissen und noch mehr bedenklichen Halbinformationen - sowas wie: Meghan und Harry, das große Ehe-Aus: Ehe-Aus der Cousine siebten Grades einer Freundin des Freundes von Harrys Chauffeur, wie sich herausstellt, wenn ich ausnahmsweise weiterlese).

Was das Mondbaden betrifft, habe ich nicht weitergelesen, obwohl mich der Mond und seine Wirkkraft definitiv mehr interessieren als Klatschzeilen (wobei, wenn ich ehrlich zu mir und euch bin, finde ich die Star-News-Headline eigentlich schon sehr [ent]spannend...).

Die Mondbaden-Headline ging etwa so: "Das neue Beautygeheimnis von Kim Kardashian (oder war es Madonna? Ich weiß es nicht mehr) und Co. oder welche Stars dem Mondbade-Beauty-Trend folgen.

In dem Augenblick habe ich mir gedacht: Das ist also wirklich ein Ding.

Wundert mich nicht, Mondlicht auf der Haut und ganz besonders beim Piiimachen auf dem Allerwertesten, das ist ein besonders erhebendes Gefühl und was der Seele gut tut, lässt uns strahlen, oder nicht?! So oder so: es fühlt sich definitiv magisch an.

Was das Mondbaden betrifft, habe ich nicht weitergelesen, obwohl mich der Mond und seine Wirkkraft definitiv mehr interessieren als Klatschzeilen (wobei, wenn ich ehrlich zu mir und euch bin, finde ich die Star-News-Headline eigentlich schon sehr [ent]spannend...).

Die Mondbaden-Headline ging etwa so: "Das neue Beautygeheimnis von Kim Kardashian (oder war es Madonna? Ich weiß es nicht mehr) und Co. oder welche Stars dem Mondbade-Beauty-Trend folgen.

In dem Augenblick habe ich mir gedacht: Das ist also wirklich ein Ding.

Wundert mich nicht, Mondlicht auf der Haut und ganz besonders beim Piiimachen auf dem Allerwertesten, das ist ein besonders erhebendes Gefühl und was der Seele gut tut, lässt uns strahlen, oder nicht?! Und das Gefühl ist definitiv magisch.

Sternenglück

Die Sterne und den Mond zu spüren ist eine meiner liebsten Erfahrungen und von diesen magischen Glücksmomenten gibt es aber viele weitere, wenn es um Nächte im Freien geht.

Gestern war wieder so eine Nacht im Mond. und Sternenlicht. Ich war besonders glücklich, weil ich mir endlich eine Überdecke für den Schlafsack gegönnt habe. Jetzt ist im Dunst der Nacht zu schlafen, nicht mehr gleichgesetzt mit Wasser, das meinen Schlafsack durchdringt und sich als kalte Suppe unter mir sammelt.

Die Überdecke ist wie eine portable, formbare Höhle, aus der ich nur mit dem Gesicht oder auch mal einem Arm hervorlugen kann, um etwas von der Kälte und dem Nass zu spüren und es trotzdem kuschelig zu haben. Und natürlich kann ich so selbst bei Frost und leichtem Regen direkt in den Himmel schauen. Ich liebe das und ich liebe meine Überdecke.

Gestern Nacht war dabei dieses Gefühl, wie damals, als ich mit meinem Papa auf das Dach des abgedankten Toyotas in unserem Garten geklettert bin, um zusammen die Sterne zu zählen. Absoluter innerer Frieden und das Gefühl, alles ist gut.
Ein so kleiner Moment, der so viel Dankbarkeit auslöst. So viel Geborgenheit.
Mir ist bewusst, es gibt viel zu viele, die diesen Gefühlen so fern sind, und viele, die Dankbarkeit finden, obwohl es so wenig Geborgenheit in ihrem Leben gibt.

Das sollte gar kein politischer Post werden, diese Zeilen sind da reingerutscht und bleiben stehen, denn wenn ich über meine Freude schreibe, empfinde ich Verantwortung darüber, diese Gefühle auch für andere wachsen zu lassen.

Es ist kein neuer Gedanke, sondern eine Erinnerung: Für jede Freude, die ich/wir erleben, können wir jemanden anderen eine Freude machen.
Vielleicht gerade so jemanden, der wenig Geborgenheit/Freude in seinem Leben erfährt. Das ist sicher nicht genug, aber etwas.

Und vielleicht tut es der Welt auch gut, wenn wir unsere eigene Dankbarkeit und Freude nähren, indem wir die Geschenke des Lebens mehr zelebrieren.
Geschenke, wie volle Tage und Nächte im Freien, es beispielsweise für mich sind.

Deshalb, teile ich das mit euch, als Ode an
die Farben, die der Himmel über den Lauf der Zeit hinweg bereithält.

An die Spiegelungen von Licht auf dem Wasser, ein Schatz, der kommt und geht und wieder kommt.

An das Atmen(können) frischer Luft.

An die Seelen der Pflanzen, die obwohl wir Menschen sie im Zaum halten, unterdrücken, in Form zwingen ... so viel Kraft, Schönheit, Inspiration mit uns teilen, uns nähren ...

Als ich heute Morgen aufgewacht bin, war die neue Überdecke schwer vom Wasser. Und das Wasser war im Orangegelb der Morgensonne ein weiterer Sternenhimmel, der auf mir gefunkelt hat.

Deine Glücksmomente

Vielleicht hast du Lust, heute über deinen eigenen Sternenhimmel –  dein Glück –  nachzudenken, zu sprechen oder ihm selbst Ausdruck und Geltung zu verleihen? Oder für jemand anderen einen Stern an dessen/deren Himmel zu setzen.

Mehr über solche "Marmeladenglasmomente"  Momente, die es sich zu sammeln und aufzubewahren lohnt, findest du hier:

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Hinschauen, Hinhören und Sammeln. Deine Larissa

Bildquelle Titelbild: Collage erstellt mit Canva/Foto Javardh via Unsplash